Warum der Staat der Maschinenbauer die Digitalisierung erneut verpasst.

Deutschland läuft nun seit fast einem Jahrzehnt immer weiter in ein Loch der digitalen Entscheidungsunlust.

Warum haben die Deutschland nach so vielen Jahren immer noch nicht verstanden, dass ein Umdenken zwingend notwendig ist. Stattdessen steuern wir weiterhin blind auf eine riesen Wirtschaftskrise zu, von der sich unsere Wirtschaft nur schwer erholen wird.

Mit dieser Thematik habe ich mich in den letzten Jahren weiterhin beschäftigt.

 

Nun was ist mit uns passiert? Unsere Märkte wachsen nach der Statistik stetig, jedoch gibt es nicht einen großen Deutschen Technologie Konzern der vergleichbar in das Segment von Facebook, Netflix oder Google usw. passt.

Stecken wir in einem Denkstau, der uns die Freiheit nimmt anders zu denken, oder ist es unsere Perfektion aus der Industrie, die eine "Null-Fehler-Kultur" erschaffen hat und uns ein anderes Denken verwehrt.

Wir haben uns jahrzehntelang unsere Produktion optimiert und durch eine "Null-Fehler-Kultur" haben wir uns als Globaler Marktführer einen Namen verdient. Jedoch werden uns in den kommenden Jahren schwere Zeiten bevorstehen. Das Umdenken wird notwendiger als je zuvor. Aufgrund der neuen Trendbewegungen, die wir erneut verpasst haben, sind neue Märkte entstanden, in denen kein einziges deutsches Unternehmen beteiligt ist. Dies wird unsere Wirtschaft schwer bewältigen können.

 

Unternehmen der New Economy sind in den USA entstanden, weil sie aus Fehlern die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

 

Das "Update Denken" (Microsoft, Apple) muss immer mehr zum modernen Denken im deutschen Markt werden. Diese Methoden bringen neue Möglichkeiten, leider fällt uns dieses Umdenken sehr schwer.

Nehmen wir einmal als Beispiel einen Deutschen Autobauer.

 

Selbstfahrende Autos werden unsere Straßen neu erobern, denn sie ermöglichen weniger Unfälle und weniger Stau. Reisezeiten können um 40 Prozent verkürzt werden, alles wäre organisierter und reibungsloser. Doch womit beschäftigt sich unsere Politik oder der Bürger? Man macht sich Gedanken um Datenschutzrichtlinien. Was wäre wenn, wer hat rechtlich überhaupt die Verantwortung bei einem Unfall? Der Autohersteller, der Softwareentwickler oder sogar der Code-Entwickler? Fragen mit denen wir uns mehr beschäftigen, als uns die Frage zu stellen, wie könnten wir uns positionieren um dieses Segment zu fördern und durch Investitionen dies zu beschleunigen.

Werden unsere Autobauer endlich aufwachen und die versäumte Digitalisierung aufholen, oder werden die Internetfirmen wie Google und Co. unsere Autobauer nur noch zu Herstellern degradieren?

Im letzten Jahr haben deutsche Großkonzerne wie Audi, Mercedes oder Siemens sich auf diesem Markt erstmals bewegt, sie haben neue eigenständige Unternehmen gegründet, die sich in diesen Sektoren bewegen sollen und ohne die großen Strukturen der Mutterkonzerne arbeiten werden. Jedoch kommt diese Bewegung viel zu spät.

 

Aber warum haben Konzerne wie Audi, Bosch oder Baukonzerne wie Züblin solche beschränkten Horizonte?

Fachdenken nagelt unsere Unternehmen auf ihre bisherigen Geschäftsmodelle fest.

Unternehmen wie diese haben sich spezialisiert und tragen ein erhebliches Risiko. Sie sind nach Sparten und Zuständigkeiten organisiert und bestehen aus Einheiten, die wenig miteinander kommunizieren oder die keinen Anreiz haben miteinander zu kommunizieren, oft sitzen diese auch an verschiedenen Orten.

 

Was solche Konzerne sich mit den Jahren erfolgreich aufgebaut haben werden auch neue Sparten zum Endkundenmarkt nicht realisiert und man Baut vielleicht am Markt vorbei.

Trends der Digitalisierung bekommen solche Unternehmen spät mit oder sogar nur schleppend, wie das letzte Jahrzehnt gezeigt hat.

 

Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem Baugewerbe.

Arbeitsprozesse auf der Baustelle:

Projektentwickler planen nicht, sie entwickeln nur.

Planer planen, aber bauen es nicht.

Baufirmen betreiben die Gebäude nicht.

Betreiber vermieten sie nur und nutzen es nicht selbst

Wie soll hier jemand verstehen was der Markt braucht. Es werden neue Firmen entstehen die an diese Sachen ganz anders heran gehen werden.

 

Am Markt werden die Unternehmen am erfolgreichsten sein, die Projekte von Anfang bis zum Ende richtig durchdenken können. Baukonzerne sind für diese Situationen völlig falsch aufgestellt und können so nicht richtig auf die Situationen  reagieren. Jedoch könnte es auch Lichtblicke geben wie bzw. beim Axel Springer Verlag. Baukonzerne wie Züblin haben die Möglichkeit sich am Beispiel des Axel Springer Verlags völlig neu zu strukturieren, was keine leichte Aufgabe wird. Oder sie können am Beispiel von Siemens neue Unternehmen zu gründen die ohne die Strukturen vom Mutterkonzern sich frei entfalten können.

 

Was bisher gut war stellt sich in der Digitalen Revolution als Problem dar und stellen die größten Hürden der Unternehmen dar.

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